| Bericht aud der Rundschau | 12.03.2012 | 20:55 | |
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Markus Linden aus Düttling Pionierarbeit in der Mongolei Von Manfred Hilgers, 12.03.12, 13:18h, aktualisiert 12.03.12, 13:19h Markus Linden aus Düttling leitet einen großen Fuhrpark im Bergwerk in der Wüste Gobi. Nur ein mongolisches Wort beherrscht Markus Linden aus Düttling: "Bachwe." In Eifeler Platt übersetzt bedeutet es soviel wie "ham mer net". Tagebau Bild verkleinern Kohle wird in dem Tagebau, in dem der Düttlinger Markus Linden unweit der chinesischen Grenze arbeitet, abgebaut. (Foto/Repros: Hilgers) Düttling - Nur ein mongolisches Wort beherrscht Markus Linden aus Düttling: "Bachwe." In Eifeler Platt übersetzt bedeutet es soviel wie "ham mer net". Die mongolische Sprache ist für ihn noch ein Buch mit sieben Siegeln. Er ist seit vier Wochen als "Bergmann" in Zentralasien, um im größten Tagebau des Landes mitzuhelfen, Kohle abzubauen. Mit zwei Kollegen aus England leitet er einen enormen Fuhrpark. Der 28-Jährige arbeitet bei der Firma "Leighton Asia", die zum australischen Leighton-Konzern gehört, an dem auch Hochtief beteiligt ist und der in erster Linie im Pazifik-Raum, in Asien, Afrika und dem Mittleren Osten engagiert ist. In der Wüste Gobi, dort, wo Dschingis Khan einst zuhause war und sein Riesenreich gründete, will Linden heimisch werden. Er ist gelernter Landmaschinen-Mechanikermeister. Bei der Firma "Zeppelin" in Köln hat er seine Lehre gemacht. Nach der bestandenen Meisterprüfung ist er auf Montage geschickt worden. In Dubai sind Mitarbeiter von "Leighton Asia" auf den jungen Eifeler aufmerksam geworden. Es waren die Engländer, die ihm ein Angebot machten, das er nicht ablehnen konnte. Mit ihnen leitet er nun den riesigen Fuhrpark. Darin befinden sich auch Fahrzeuge der Firma Liebherr - beispielsweise der 3000 PS starke Bagger 996, der ein Eigengewicht von 670 Tonnen auf die Waage bringt. "Drei Schaufeln von diesem Bagger reichen aus, einen Lastwagen mit 200 Tonnen Kohle zu beladen", erzählt Linden. 200 Tonnen? Ein Lkw? "Natürlich sind die Lastwagen in der Mongolei auch ein paar Nummern größer als hier", so Linden weiter. Frauen fahren die Lastwagen Enorme Leistungen erbringen in der Mongolei Mensch und Maschine. In "seinem" Tagebau wird rund um die Uhr im Schichtbetrieb gearbeitet. Er selbst, berichtet Linden, habe Zwölf-Stunden-Tage - sieben Tage in der Woche. Fernab jeder Zivilisation leben die Männer teils in den traditionellen Jurten, teils in Baracken - "made in China" sind diese Unterkünfte. Auch das Essen ist zuweilen sehr ungewohnt für den Eifeler. "Ich glaube, es wird alles gegessen, was es so gibt", sagt Linden. Und er isst, was auf den Tisch der Kantine kommt. Meist ist es Fleisch von Pferd, Rind, Schaf oder Kamel. Das Frühstück ist dagegen eher englisch mit Weißbrot. Und abends im betriebseigenen Restaurant der Grube kann man laut Linden vieles bestellen, was man kennt. Die Mine liegt 220 Kilometer von der chinesischen Grenze entfernt. Nahezu die gesamte im Tagebau geförderte Kohle wird ins Reich der Mitte geliefert, ein geringer Teil geht nach Russland. Noch wird alles mit Lastwagen transportiert. Von Süden her erschließen die Chinesen die Region aber mit einer Eisenbahntrasse. Bemerkenswert: Die Lastwagen werden vorrangig von Frauen gefahren. Und dafür hat Markus Linden eine Erklärung: "Die fahren materialschonender." Im Tagebau gelten hohe Sicherheitsvorschriften - auch einige, die ein wenig skurril anmuten. Etwa die, dass jeder Fahrer vor Arbeitsantritt einen Alkoholtest durchführen muss. Markus Linden selbst wird erst nach einer Einweisung auf dem Gelände fahren dürfen - wenn denn die mongolische Polizei seinen Führerschein umgeschrieben hat. Der 28-Jährige leistet in der Mongolei Pionierarbeit. Nach dem Umsturz im Ostblock gilt die Mongolei als eine der stabileren Demokratien in der Region. Auch die Umwandlung hin zu einem marktwirtschaftlichen System und der Einzug von Hightech stellt die Mongolen vor Herausforderungen. Bis vor wenigen Jahren lebten die Menschen auf dem Land in traditionellen Jurten und ritten auf Kamelen. Durch die nun in den Bergbau-Regionen eingesetzte Technik gilt es, in kurzer Zeit einen Sprung zu meistern, der andernorts eine Entwicklung über mehreren Generationen bedeutete. Sehr kalt und sehr heiß Die klimatischen Bedingungen sind für Mitteleuropäer sehr gewöhnungsbedürftig. Im Winter wird es bis zu minus 40 Grad kalt - dafür kann der Sommer bis zu 40 Grad heiß werden. Derzeit liegt die Temperatur bei etwa 25 Grad Minus. Und wie auch bei uns wird es langsam Frühling. Doch dies ist in der Mongolei, wie Linden berichtet, mit manchen Unannehmlichkeiten verbunden: Es geht mit zahlreichen Stürmen einher. Auch hegt Linden bereits die Befürchtung, in der folgenden Hitze ganz schön gebraten zu werden. Das von Hochgebirgen, Wüsten und Steppen geprägte Land ist wahrlich kein Ziel für Pauschal-Touristen. Und da sehr viele Produkte teuer importiert werden müssen, ist es auch kein wirklich billiges Ziel. Markus Linden kommt in die Mongolei über den einzigen internationalen Flughafen, den "Chinggis Khaan International Airport" in Ulan Bator. Doch der 28-Jährige ist davon überzeugt, dass das Land - auch aufgrund seiner Bodenschätze - bald erblühen wird. In der Nähe der Mine, in der er arbeitet, sei etwa mit dem Bau eines Dorfes begonnen worden. Nun ist Markus Linden im Kohle-Abbau tätig. Doch auch mit der Kohle-Herstellung kennt er sich seit einigen Jahren aus. Mit seiner Familie brennt er alle zwei Jahre am Rande von Düttling einen Kohlenmeiler ab und stellt Buchenholzkohle her. Zwischen dem 21. Mai und dem 8. Juni ist es in diesem Jahr terminiert. Doch dann wird Markus Linden wohl nicht dabei sein - auch wenn er alle vier Wochen für 14 Tage auf Kosten der Firma nach Hause fliegen darf. Die Heimreisen ermöglicht die Firma, weil sie weiß, dass es für die Männer in der Wüste Gobi, knapp 6500 Kilometer Luftlinie von daheim entfernt, mental schwierig werden könnte. Und ob er den Stress der Arbeit in der Mine ein lang Leben aushält, weiß Linden natürlich noch nicht. Doch er weiß: Die Firma bietet "Aussteigern" lukrative Posten in anderen Bereichen der Welt an. |
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| Informant | 30.06.2011 | 20:12 | |
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Die »Formel B (Bobbycar)« gastiert wieder in Düttling HEIMBACH. »Der große Preis von Düttling« steht für das kommende Wochenende, 2./3. Juli, auf dem »Rennsport-Kalender « der »Formel B« wie »Bobbycar«. Bereits zum 12. Mal findet das beliebte Bobbycar-Rennen auf der Trierer Straße statt - und das für jede Altersklasse von den Minis bis hin zu den Oldies. Terminiert ist die »Formel B« am Samstag von 18 - 21 Uhr (freies Training ab 18 Uhr) und am Sonntag von 11 - 18 Uhr (ab 11 Uhr freies Rennen, ab 12 Uhr Zeitmessung). Die große Siegerehrung findet am Sonntag um 18 Uhr statt - danach gemütlicher Ausklang. Rund um die »packenden Rennen« wird natürlich auch für das leibliche Wohl von Fahrern & Fans bestens gesorgt sein - vom Grill- und Bierstand bis zur Eistheke rund um die Dorfhalle Düttling. |
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| Düttlinger | 25.05.2011 | 22:13 | |
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Junior-Ranger Andreas Kieling ist Schirmherr Der bekannte Tierfilmer besuchte die Wildniswerkstatt der Nationalparkverwaltung. Dort erzählte er von seinen Abenteuerreisen, von Krokodilen, Eis- und Grizzlybären. Bild vergrößern Andreas Kieling (links) hat die Patenschaft über die Junior-Ranger des Nationalparks Eifel übernommen. Er berichtete den jungen Leuten jüngst von seinen spannenden Erfahrungen als Tierfilmer. Heimbach-Düttling Einen prominenten Paten haben neuerdings die Junior-Ranger-Gruppen im Nationalpark. Der bekannte Tierfilmer Andreas Kieling macht sich nun für die jungen Naturforscher stark. Zusammen mit seiner Frau Birgit und Hund Cleo stellte er sich den Junior-Rangern während einer Gruppenstunde in der Wildniswerkstatt der Nationalparkverwaltung vor. Kieling erzählte von seinen vielfältigen Abenteuerreisen, von seinen Anfängen als Tierfilmer, von Krokodilen, Eis- und Grizzlybären. Aber auch die einheimischen Tiere wie der Schwarzstorch oder die Flussperlmuschel kamen nicht zu kurz. So lernten die Kinder zum Beispiel, dass ein Milan sein Nest direkt anfliegt, während der vorsichtige Schwarzstorch vorher einen Umweg einbaut. „Jedes Tier ist spannend, wenn man sich nur eine Weile damit beschäftigt“, erklärte der Tierfilmer. Gerne stand er den Kindern Rede und Antwort auf viele Fragen. Seine schönste Reise war die Wanderung durch Deutschland, über die vor zwei Wochen ein Buch erschienen ist. Auf die Frage nach Haustieren berichtete Kieling von Maulwurf, Ringelnatter und Eidechsen, die er als Kind aufgezogen habe. Heute freue er sich, wenn die Tiere nicht eingesperrt würden. Der weit gereiste Tierfilmer interessierte sich aber ebenso für die Aktivitäten der Junior-Ranger. Die Nationalparkverwaltung bietet jedes Jahr 30 naturbegeisterten Kindern aus der Region das Junior-Ranger-Programm an. Schutzgebiet kennenlernen Alle zwei Wochen während eines Jahres, wenn sich die Kinder in kleinen Gruppen treffen, lernen sie an der Seite eines erfahrenen Rangers alles über das Schutzgebiet und vieles andere mehr kennen. So erfuhr Kieling bei dem Treffen aus erster Hand von ihren Themenwanderungen in verschiedenen Teilen des Nationalparks, von zahlreichen Spielen in der Natur und von einer Alt-Handy-Sammelaktion, mit deren Erlös ein Feuchtbiotop realisiert werden soll. Aus seinen Büchern und Filmen war Andreas Kieling den Junior-Rangern auch vorher schon bekannt. „Für mich bist du so jemand wie für andere Justin Bieber“, bekannte Jonas beispielsweise. Es blieb auch noch Zeit für Autogramme und Fotos mit den kleinen Fans. Nach drei gemeinsamen Stunden stand fest, dass die Junior-Ranger sich schon auf das nächste Treffen mit ihrem Schirmherrn freuen. Kieling wird ihnen auch die Urkunden als Junior-Ranger im Juli überreichen. |
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| Düttlinger | 25.05.2011 | 22:08 | |
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Osterbrauch Klappernd, aber nicht klapprig Erstellt 20.04.11, 17:57h Das Klappern in der Karwoche ist eine alte Tradtion. Normalerweise sind dabei die Kinder aus dem Dorf gefragt. Mangels Nachwuchs haben in Düttling jetzt einige rüstige Rentner die Aufgabe übernommen. Klappern Bild vergrößern Der demografische Wandel macht sich auch in Düttling bemerkbar. Dort gehen nun zu Ostern Senioren statt Kindern zum Karklappern durch den Ort und von Tür zu Tür. Klappern Heimbach-Düttling - „Wie die alten sungen, so zwitschern nun die jungen“, hieß es ehedem einmal. Heutzutage ist alles anders: „Auf dem Döddeling“, so wird das zur Stadt Heimbach gehörende Dörfchen am Kermeter-Rand zwischen Bergbuir (Stadt Mechernich) und Wolfgarten (Stadt Schleiden) mundartlich grammatisch korrekt genannt, machen sich ab dem heutigen Gründonnerstag Rentner als „Karkläpperer“ auf den Weg. Und dass, weil es dem nicht einmal hundert Einwohner zählenden Eifeldorf an Kindern mangelt, die die jahrhundertealte Tradition während der Kartage übernehmen und fortführen können. Alte Holzinstrumente Nachdem das Klappern mit den alten Holzinstrumenten bereits zwei Jahre lang wegen Nachwuchsmangels ausgefallen war, hielten unlängst Josef Bierth, Gerd Linden und Manfred Lavereysen Dorfrat. Und sie kamen zu folgendem Ergebnis: Man muss nur die allgemein in dieser Republik bejammerte demografische Entwicklung positiv auslegen – und schon finden sich erfahrene, wenn auch vielleicht etwas aus der Übung gekommene Klapper-Instrumentalisten, nämlich die Rentner. Tatsächlich ließen sich außer „Manni“ Lavereysen auch Hans-Peter Klein, Bruno Knopp und Karl Lutterbach sowie Peter Schmitz, Hubert Lavereysen und Josef Lutterbach für die nur saisonal am Ende der Fastenzeit tätige „Rentnerband“ rekrutieren. Heute Abend um 17 Uhr ist Premiere: Dann ziehen die Senior-Kläpperer mit Patschen, Ratschen, Rasseln und Hammerklappern auf ihrem rund einstündigen Rundweg durch alle Straßen und Gassen. Sogar eine sechshämmerige Ausnahmevariante des landesüblichen Rhythmusinstruments kommt dabei zum Einsatz. Die traditionelle Eifeler Karklapper-Orchesterbesetzung ersetzt die wegen der Kar-Trauer schweigenden Kirchenglocken auch am Karfreitagmorgen um 7 Uhr. Als nächstes ziehen die ansonsten überhaupt noch nicht an Haupt und Gliedern klapprigen Düttlinger Aktiv-Senioren zur „Meddachsglock“ um 12.30 Uhr durchs Dorf, ebenso am Karfreitagabend ab 18 Uhr. Karsamstag wird zu den üblichen Läutezeiten der Düttlinger St.-Apolonia-Kapelle, also um 7 Uhr und um 12 Uhr, „geklappert“. Samstag um 12 Uhr klopfen die Rentner dann auch an die Haustüren, um den „Kläpperlohn“ einzustreichen. Die Haushalte bedanken sich normalerweise bei den Kläpperkindern mit Ostereiern, Süßigkeiten und Kleingeld. Bei den Düttlinger Kläppermänn wird möglicherweise auch das eine oder andere Schnäpschen angeboten. Außerdem bekommen die Betagten morgens im Hause Lavereysen nach getaner Arbeit von Andrea Esser und Janina Lavereysen ein opulentes Morgenmahl serviert. „Kläpperspruch“ Althergebracht ist der mundartliche „Kläpperspruch“, den die Düttlinger beim Karklappern aufsagen, und der auch schon von dem Mundartkenner Manfred Lang in der Stadt-Anzeiger-Kolumne „Platt ös prima“ thematisiert wurde: „Morjensglock, Morjensglock/ zesamme un zehoof, wär datt net hüürt, ös doof. Meddach, Meddach/ wer jekauch hätt, der laach/ wer kee Fleesch hätt, der schlaach. Ovensglock, Ovensglock/ de Köngde nohm Bett/ söss kütt Pastuhr mömm Beißemssteck. Aal Frau Hieb/ Eier en de Kiep/ aal Frau Hottelstott/ jäfft oss jett en de Rommelspott.“ (ksta) |
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| Edina | 22.04.2011 | 18:09 | |
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Hallo, ich würde mich freuen, wenn ihr mal auf meiner neuen Seite: www.amison.de vorbeischauen würdet. Ich habe mein Hobby in einen Shop (Eröffnung im Mai) einfließen lassen und wünsche euch viel Spass beim durchstöbern. Edina |
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| Chris | 30.12.2010 | 19:51 | |
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Guten Rutsch ins neue Jahr!! Chris |
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| Sascha hörr | 04.12.2010 | 18:28 | |
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Liebe grüsse aus schleiden! Bin vor einigen tagen noch durch gefahren...echt schönes Dorf!!! Gruß Sascha Kommentar: Hi Sascha! Ja ja, besonders die Mainächte sind unvergessen... |
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| Chris | 11.07.2010 | 10:13 | |
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Ein paar Links zur Vorbereitung auf das Bobbycarrennwochende am 17. und 18. Juli 2010: Bobbycar Tuning und Bobbycar Tuning Forum Haben wir ein Reglement? Könnte man hier mal ausstellen??? |
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| möp | 25.11.2009 | 15:32 | |
| geiles dorf | ||
| Hajo | 30.10.2008 | 21:23 | |
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Zu viel Wind und zu wenig Regen VON GUDRUN KLINKHAMMER, 19.05.08, 16:49h Heimbach-Düttling - Der Holzkohlemeiler von Düttlingen wird seit einer Woche abgekokelt. Neben Kindergartenkindern und Schülern schaute sich auch ein Tourist aus Kanada das Spektakel an. Bild vergrößern Bild vergrößern Köhlermeister Gerd Linden (links, in grüner Kluft) kümmerte sich rund um die Uhr gemeinsam mit seinen Köhlerbuben um den Holzkohlemeiler in Düttling. BILD: KLINKHAMMER Bild verkleinern Bild verkleinern Köhlermeister Gerd Linden (links, in grüner Kluft) kümmerte sich rund um die Uhr gemeinsam mit seinen Köhlerbuben um den Holzkohlemeiler in Düttling. BILD: KLINKHAMMER Heimbach-Düttling - Köhlermeister Gerd Linden fiel es am Sonntagmorgen gleich auf: „Der Meiler ist erheblich geschrumpft.“ Seit gut einer Woche kokelt der historische Meiler in Düttling vor sich hin, und er wird rund um die Uhr betreut. 170 Stunden schafften vier Männer Tag und Nacht bis zum Sonntag. Dabei waren sie genauso ausgerüstet wie die Köhler, die noch im 18. Jahrhundert regelmäßig für den Kohlenachschub in der Eifel sorgten. Damals existierten weit über 1000 Meilerplätze im Kermeter, auf denen Holzkohle hergestellt wurde, die in der Eisenerzindustrie des Schleidener Tales in den Schmelzöfen rege Verwendung fand. Sichtlich geschafft arbeiteten der Köhler und seine Köhlerbuben am Sonntag auf dem Meilerplatz. „Vor ein paar Tagen wäre ich hier am liebsten mit der Planierraupe drübergefahren“, berichtete Gerd Linden von seinen „gemischten Gefühle dem Meiler gegenüber“. Linden, der in seiner Funktion als Museumslandwirt im Freilichtmuseum Kommern im Laufe der vergangenen Jahre 18 Meiler auf den Weg brachte, weiß genau: „Jeder Meiler hat sein Eigenleben, und als ich diesen Meiler hier angezündet habe, hatte ich gleich das Gefühl, dass er ein Drecksack ist.“ Der Meiler brannte zwar im Großen und Ganzen in den letzten acht Tagen nach Plan ab, doch es gab eben auch Tücken. Aufgrund der sehr windigen und trockenen Anfangstage lief der Prozess schneller ab als zunächst gedacht. Während Nieselregen am Sonntag für die nötige Befeuchtung des historischen Meilers sorgte, mussten Gerd Linden und seine Helfer an den Tagen zuvor den qualmenden Haufen alle zwei Stunden von Hand per Gießkanne befeuchten. Für die Meiler vor einigen hundert Jahren wurde jedes Holz verwendet, das den Köhlern damals vor die Axt kam. In Düttling dagegen kamen 100 Raummeter reines Buchenholz zum Einsatz. Wenn der Meiler in diesen Tagen geöffnet wird, dann muss die Holzkohle zunächst 24 Stunden erkalten, bis man sie abgeben kann. Linden meint, dass es heute oder morgen vielleicht schon so weit sein wird. Auf zehn bis zwölf Tonnen Kohle schätzt Linden den Ertrag. Für 1,60 Euro pro Kilogramm wird die mühsam gewonnene Holzkohle in Fünf-Kilo-Paketen auf dem Düttlinger Meilerplatz verkauft. Zuschauer seien die ganze Woche über gekommen, berichtete der Köhlermeister. „Bereits um 6 Uhr in der Früh standen die ersten Gäste hier, die letzten gingen meist gegen Mitternacht. Rund 2000 Besucher werden es schon gewesen sein“, vermutet Linden. Leckerer Köhlerbraten Unter den Besuchern befanden sich beispielsweise die Bewohner eines Altenheims aus Euskirchen, viele Kindergarten- und Schulkinder, ein kompletter Radsportverein aus Nöthen und ein Tourist aus Kanada. Am Sonntag gab es für die Gäste vor Ort „Köhlerbraten“. Unter Luftabschluss, eingewickelt in Alufolie und Zeitung, köchelte der Schweinebraten im eigenen Saft in einem offenen Feuer vor sich hin. Darüber hinaus sorgten eine nachgebaute Köhlerhütte, die Vorführung des Holzrückens mit zwei Rückepferden, Kunstsägen mit der Motorsäge, Kutschfahrten und Flugvorführungen der Greifvogelstation Hellenthal für ein buntes Beiprogramm. Wer genug vom Meilerduft geschnuppert hatte, der konnte sich auch in der Wildniswerkstatt in Düttling und im Nationalpark-Gästehaus in Hergarten umschauen. Die nächsten Termine am Meiler: Am Donnerstag, 22. Mai, findet erneut ein „Tag der offenen Tür“ statt. Als Beiprogramm gibt es einen Streichelzoo, historische Traktoren werden zu bestaunen sein, und auch den Köhlerbraten gibt es dann wieder. Am Sonntag, 25. Mai, wird die Düttlinger Kohle in Vogelsang am „Europäischen Tag der Parke“ ab 11 Uhr erhältlich sein. |
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| Pascal Lavreysen | |
26.05.2008 | 13:57 |
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Die Termine sind ganz alt Falls du diese mal aktualisieren solltest, dann überprüfe auch nochml die Quickinfo davon. Diese steht nämlich noch auf 2004! WOllte nur mitteilen das ich heute gefunden habe das Düttling auch in Wikipedia drin steht. Wußtest du das? http://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCttling Vielleicht meldet sich ja auch irgendwer mal bei www.wer-kennt-wen.de an! Man sieht sich. Gruß Pascal |
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| Christian | 21.04.2008 | 23:32 | |
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Habe beim stöbern im Internet eine witzige Seite gesehen. Hier sind Orte aufgelistet, die ähnlich klingen. Im Hauptteil sind sie chinesische |
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