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Aktuelles und Berichte von Düttling

 

 

12.Februar 2021

500 Jahre „op dem Doteling“ (Mechernicher Bürgerbrief Jahrgang 53, Woche 6, Nr. 3, ab Seite 9)

Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/kirmes-in-duettling-tobias-bierth-koepft-den-hahn-1.757199#plx1697192713

Artikel von Manfred Lang über die Familie Nießen, deren Nachfahren seit 500 Jahren auf dem Düttling leben.

Link https://www.ortszeitungen.de/RM_eNewsPaper/Mech/Mech_06_2021.pdf

Auf Klassenfahrt vermisst: Vlattenerin findet Sechsjährigen
Von: red/pol
Letzte Aktualisierung: 3. April 2014, 19:57 Uhr
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Mit einem großen Aufgebot wurde am Donnerstag bei Düttling nach einem Sechsjährigen aus Aachen gesucht. Foto: smb

Heimbach. Die Erleichterung der Angehörigen und Rettungskräfte war groß: Am frühen Donnerstagabend, gegen 18.05 Uhr, konnte der vermisste Sechsjährige aus Aachen gefunden werden. Eine freiwillige Helferin aus Vlatten wurde auf ihn aufmerksam und informierte umgehend die Polizei.

Nicht nur, dass die gesamte Polizei Düren nach dem Kind gesucht hatte, auch von benachbarten Behörden wurden Beamte entsandt, in der Hoffnung, den Jungen schnellstmöglich zu finden. So waren neben einem Polizeihubschrauber auch ein Mantrailer im Dienst, zwei Reiterinnen der Reiterstaffel aus Düsseldorf und eine ganze Einsatzhundertschaft aus Mönchengladbach angereits. Darüber hinaus engagierten sich auch etliche Helfer aus dem angrenzenden Gebiet.

Nicht nur die Feuerwehr, auch die Ranger durchforsteten Teile des Nationalparks und sogar einzelne freiwillige Helfer boten ihr Hilfe an. Letzten Endes ist es der Vlattenerin zu verdanken, dass sich alles zum Guten wandte. Sie war gegen 16.30 Uhr auf die Suchmeldung aufmerksam geworden und machte sich zusammen mit ihrer Familie eigenständig auf den Weg in den Wald, um das Kind zu finden.

Im Wald angekommen wurde sie dann tatsächlich auf ein Kind aufmerksam, dass nicht nur ohne Begleitung unterwegs war, sondern auf das auch die Personenbeschreibung passte, die zuvor gesendet wurde. Daraufhin tat sie das einzig Richtige: Sie wählte den Notruf der Polizei. So konnte der Junge am Ende des Tages wohl behalten, wenn auch erschöpft, an seine Eltern übergeben werden.

Auf Klassenfahrt vermisst: Vlattenerin findet Sechsjährigen - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-nachrichten.de/lokales/kreis-dueren/auf-klassenfahrt-vermisst-vlattenerin-findet-sechsjaehrigen-1.798884#plx3842061
Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn
Von: ale
Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2014, 13:51 Uhr
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Groß und Klein feierten in Düttling die Kirmes. Foto: ale

Düttling. Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/kirmes-in-duettling-tobias-bierth-koepft-den-hahn-1.757199#plx796206616

 

03.April 2014

Auf Klassenfahrt vermisst: Vlattenerin findet Sechsjährigen (Aachener Zeitung)

Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn - Lesen Sie mehr auf:
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Mit einem großen Aufgebot wurde am Donnerstag bei Düttling nach einem Sechsjährigen aus Aachen gesucht. Foto: smb

Heimbach. Die Erleichterung der Angehörigen und Rettungskräfte war groß: Am frühen Donnerstagabend, gegen 18.05 Uhr, konnte der vermisste Sechsjährige aus Aachen gefunden werden. Eine freiwillige Helferin aus Vlatten wurde auf ihn aufmerksam und informierte umgehend die Polizei.

Nicht nur, dass die gesamte Polizei Düren nach dem Kind gesucht hatte, auch von benachbarten Behörden wurden Beamte entsandt, in der Hoffnung, den Jungen schnellstmöglich zu finden. So waren neben einem Polizeihubschrauber auch ein Mantrailer im Dienst, zwei Reiterinnen der Reiterstaffel aus Düsseldorf und eine ganze Einsatzhundertschaft aus Mönchengladbach angereits. Darüber hinaus engagierten sich auch etliche Helfer aus dem angrenzenden Gebiet.

Nicht nur die Feuerwehr, auch die Ranger durchforsteten Teile des Nationalparks und sogar einzelne freiwillige Helfer boten ihr Hilfe an. Letzten Endes ist es der Vlattenerin zu verdanken, dass sich alles zum Guten wandte. Sie war gegen 16.30 Uhr auf die Suchmeldung aufmerksam geworden und machte sich zusammen mit ihrer Familie eigenständig auf den Weg in den Wald, um das Kind zu finden.

Im Wald angekommen wurde sie dann tatsächlich auf ein Kind aufmerksam, dass nicht nur ohne Begleitung unterwegs war, sondern auf das auch die Personenbeschreibung passte, die zuvor gesendet wurde. Daraufhin tat sie das einzig Richtige: Sie wählte den Notruf der Polizei. So konnte der Junge am Ende des Tages wohl behalten, wenn auch erschöpft, an seine Eltern übergeben werden.
 
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Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn
Von: ale
Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2014, 13:51 Uhr
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Groß und Klein feierten in Düttling die Kirmes. Foto: ale

Düttling. Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

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Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn
Von: ale
Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2014, 13:51 Uhr
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Groß und Klein feierten in Düttling die Kirmes. Foto: ale

Düttling. Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn - Lesen Sie mehr auf:
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Auf Klassenfahrt vermisst: Vlattenerin findet Sechsjährigen
Von: red/pol
Letzte Aktualisierung: 3. April 2014, 19:57 Uhr
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Mit einem großen Aufgebot wurde am Donnerstag bei Düttling nach einem Sechsjährigen aus Aachen gesucht. Foto: smb

Heimbach. Die Erleichterung der Angehörigen und Rettungskräfte war groß: Am frühen Donnerstagabend, gegen 18.05 Uhr, konnte der vermisste Sechsjährige aus Aachen gefunden werden. Eine freiwillige Helferin aus Vlatten wurde auf ihn aufmerksam und informierte umgehend die Polizei.

Nicht nur, dass die gesamte Polizei Düren nach dem Kind gesucht hatte, auch von benachbarten Behörden wurden Beamte entsandt, in der Hoffnung, den Jungen schnellstmöglich zu finden. So waren neben einem Polizeihubschrauber auch ein Mantrailer im Dienst, zwei Reiterinnen der Reiterstaffel aus Düsseldorf und eine ganze Einsatzhundertschaft aus Mönchengladbach angereits. Darüber hinaus engagierten sich auch etliche Helfer aus dem angrenzenden Gebiet.

Nicht nur die Feuerwehr, auch die Ranger durchforsteten Teile des Nationalparks und sogar einzelne freiwillige Helfer boten ihr Hilfe an. Letzten Endes ist es der Vlattenerin zu verdanken, dass sich alles zum Guten wandte. Sie war gegen 16.30 Uhr auf die Suchmeldung aufmerksam geworden und machte sich zusammen mit ihrer Familie eigenständig auf den Weg in den Wald, um das Kind zu finden.

Im Wald angekommen wurde sie dann tatsächlich auf ein Kind aufmerksam, dass nicht nur ohne Begleitung unterwegs war, sondern auf das auch die Personenbeschreibung passte, die zuvor gesendet wurde. Daraufhin tat sie das einzig Richtige: Sie wählte den Notruf der Polizei. So konnte der Junge am Ende des Tages wohl behalten, wenn auch erschöpft, an seine Eltern übergeben werden.

Auf Klassenfahrt vermisst: Vlattenerin findet Sechsjährigen - Lesen Sie mehr auf:
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Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn
Von: ale
Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2014, 13:51 Uhr
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Groß und Klein feierten in Düttling die Kirmes. Foto: ale

Düttling. Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn - Lesen Sie mehr auf:
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03.April 2014

Großeinsatz um vermissten Jungen (KSTA)

Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn - Lesen Sie mehr auf:
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Ein Suchteam der Rettungsstaffel Kall kommt vom Einsatz zurück. Foto: Deutsches Rotes Kreuz
Ein Sechjähriger war bei einem Schulausflug in Hergarten spurlos verschwunden. Mit einer Hundestaffel und einem Polizeihubschrauber wurde nach dem Jungen gesucht. Eine Freiwillige fand ihn schließlich allein im Wald.
 
Heimbach-Düttling

Ein Großaufgebot von Polizei und Rettungskräften hat am Donnerstagnachmittag erfolgreich nach einem vermissten Sechsjährigen gesucht. Mit einer Schulklasse ist der Junge aus Aachen auf Klassenfahrt. Untergebracht sind die Kinder und Lehrer im Jugendhaus des Nationalparks Eifel in Hergarten.
Von der Gruppe entfernt

Am Donnerstagmorgen machten sich die rund 20 Kinder mit zwei Lehrerinnen zu Fuß auf in die, je nach Fußweg, zwei bis drei Kilometer entfernte Wildniswerkstatt in Düttling. Gegen 12 Uhr hat sich der Junge unbemerkt von der Gruppe entfernt und war nicht mehr aufzufinden. Zwei Stunden nach dem Verschwinden erhielt die Dürener Polizei Kenntnis von dem Vorfall und leitete Suchmaßnahmen ein.

Frau fand den Jungen im Wald

Im Einsatz waren das Deutsche Rote Kreuz, unter anderem mit der Rettungshundestaffel aus Kall, ein Polizeihubschrauber, ein Mantrailer-Hund, zwei Reiterinnen der Reiterstaffel aus Düsseldorf, die gesamte Polizei Düren mit Unterstützung von benachbarten Behörden und eine Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei aus Mönchengladbach. Auch die Feuerwehr war an der Suche beteiligt. Ranger durchforsteten Teile des Nationalparks. Kurz nach 18 Uhr konnten dann die Angehörigen und die Rettungskräfte aufatmen. Eine Frau aus Vlatten, die sich freiwillig an der Suche beteiligt hatte, war auf den Jungen aufmerksam geworden und hatte die Polizei in Kenntnis gesetzt. Sie hatte gegen 16.30 Uhr im Radio von der Suchaktion gehört und mit ihrer Familie beschlossen, im Wald nach dem Kind zu suchen.

Sie entdeckte dann schließlich einen Jungen, auf den die Beschreibung passte und der ohne Begleitung unterwegs war. Sie verständigte daraufhin die Polizei, die den Jungen schließlich wohlbehalten, wenn auch erschöpft, seinen Eltern übergab. (tom)

Link http://www.ksta.de/aus-der-nachbarschaft/-rettungsaktion-in-hergarten-grosseinsatz-um-vermissten-jungen,16064582,26753272.html


Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn
Von: ale
Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2014, 13:51 Uhr
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Groß und Klein feierten in Düttling die Kirmes. Foto: ale

Düttling. Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn - Lesen Sie mehr auf:
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Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn
Von: ale
Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2014, 13:51 Uhr
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Groß und Klein feierten in Düttling die Kirmes. Foto: ale

Düttling. Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

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Februar 2014

Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn (Aachener Zeitung)

Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn - Lesen Sie mehr auf:
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Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

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Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn - Lesen Sie mehr auf:
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Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn
Von: ale
Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2014, 13:51 Uhr
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Groß und Klein feierten in Düttling die Kirmes. Foto: ale

Düttling. Der Dorfverein Düttling hat vor zwei Jahren die alte Sitte der Apollonia-Kirmes wiederbelebt. Das Namensfest der Heiligen Apollonia, der die Kapelle in Düttling geweiht ist, wird am 9. Februar gefeiert;. Deshalb findet am zweiten Februar-Wochenende die Apollonia-Kirmes statt.

Im Jahr 1980 hatte sich der Dorfverein gegründet; dank der Tatkraft der Düttlinger Bürger wurde 1982 mit der „Dorfhalle“ ein schönes Haus für Versammlungen und zum Feiern fertig. „Es hat ein Generationswechsel stattgefunden“, berichtet der Vorsitzende des Dorfvereins, Tobias Bierth, „sechs junge Männer haben sich dafür eingesetzt, dass bei uns wieder Kirmes gefeiert wird.“

Die knapp 90 Einwohner pflegen den Gemeinschaftssinn – und sie haben relativ viele Kinder: „Wir haben zwölf Kinder unter vier Jahren“, weiß Tobias Bierth. Mit Kind und Kegel wurde dann auch die Kirmes ausgegraben. Am Samstag wurde unter zehn Männern der Hahnenkönig ermittelt: Der Wettkampf war rasch zu Ende, denn schon mit dem zwölften Schlag gelang es Tobias Bierth, den Hahn zu erledigen.

Mit einem fröhlichen Umzug durch den Ort ehrte ihn das Düttlinger Volk. Auch ein paar „Häusertaufen“ standen auf dem Programm: Jeder Hausbesitzer, der neu oder umgebaut hat, und sei es nur ein Gartenhaus, wird bei diesem Umzug besucht; der Bau wird getauft, und begossen. In bester Stimmung schwangen die Kirmesfreunde anschließend in der Dorfhalle das Tanzbein.

Kirmes in Düttling: Tobias Bierth köpft den Hahn - Lesen Sie mehr auf:
http://www.aachener-zeitung.de/lokales/dueren/kirmes-in-duettling-tobias-bierth-koepft-den-hahn-1.757199#plx796206616

August 2012

Portrait der Pension Thelen in Ferienmacher der Aachener Zeitung

Im Sommer 2012 wurde die Pension von Herrn Mönch im Rahmen der Zeitungsserie "Die Ferienmacher" der Aachener Zeitung angesprochen. Ziel war es eine familiäre Pension mit Tradition im Dreiländereck und in der Gegend Köln/Aachen/Bonn/Niederrhein zu interviewen.

Im Artikel "Die Pension der Beuls liegt in der grünen Mitte" ist ein gelungner Bericht der Pension Thelen der die Geschichte der Pension beschreibt. Vielen Dank für die Bereitstellung des Artikels an die Aachener Zeitung und Jan Mönch! (Bei Klick auf das Bild wird der Link zu dem Bericht geöffnet (.pdf))

Pension Thelen Eifel Köln Bonn Nationalpark Ferien Urlaub Bad Münstereifel Ausflug Ziel Monschau Aachen Erholung Heimbach Rursee See Wasser

 

August 2012

Dorfportrait über Düttling im KSTA

Dorfporträt Der Wind pfeift zu Tale

"Der Wind pfeift zu Tale", mit dieser Überschrift wird die Ortschaft Düttling im Kölner Stadt Anzeiger porträtiert. Die ganze Geschichte ist nachzulesen in der Serie Ortstermine unter folgendem Link: Link zum Zeitungsartikel

In unserer Serie "Ortstermin" werfen wir einen Blick auf kleine Dörfer und Weiler. Diesmal waren wir in Düttling. Wer dort Zahnschmerzen hat, der ruft die heilige Apollonia an. Hinterm Forsthaus gibt es eine Wildniswerkstatt.  Von Stephan Everling
 

Heimbach-Düttling

Donnerstag Morgen, 9 Uhr. Nieselregen hat die Eifel fest im Griff. Ein Witz macht die Runde: Woran erkennt man den Eifelsommer? An den gefrorenen Pfützen!

Doch auch Düttling erklärt sich für nicht zuständig, obwohl der Sage nach genau hier das Wetter gemacht wird. „Wir können es nicht ändern, mer han de Schwengel verzubbelt“, lacht Josef Lutterbach und sieht in den Dunst hinaus. An sonnigen Tagen wandert der Blick von hier, wo der Kermeter endet, über Mechernich bis in das Rheintal. „Das Wetter kommt vom Kermeter den Berg hinunter und wird hier verwirbelt“, erklärt Lutterbach den Ursprung der Volksweisheit. Außerdem war der Vorgängerbau des kleinen Gotteshauses dem Heiligen Donatus geweiht, der in der Eifel als Wetterheiliger verehrt wird,


„Die habe ich geschnitzt“, erzählt Lutterbach stolz und zeigt auf die auf dem Altar stehende Holzfigur der Schutzpatronin, die einen Backenzahn zwischen ihren Fingern hält. Er übt nicht nur hier das Küsteramt aus, sondern auch im nahen Hergarten. Drei Generationen seiner Familie zählen zu den aktuell 86 Einwohnern des kleinen Dorfes: seine Familie, sein Bruder Karl und dessen Söhne. Und wenn im Ort jemand stirbt, dann betätigt er die Glockenseile, um dem Dahingeschiedenen die Totenglocke zu läuten.

Düttling
Ob zum Gottesdienst oder wenn ein Dorfbewohner verstorben ist, die Düttlinger Glocken läutet Küster Josef Lutterbach mit der Hand.
Foto: Stephan Everling

Doch nicht nur die Zahngesundheit begründet die Beliebtheit des Düttlinger Gotteshauses. Legendär ist auch die Krippe, die in jedem Jahr von Familie Bierth in der Kapelle eingerichtet wird. Aus der ganzen Region kommen die Besucher und beobachten, wie es leuchtet und klingelt.

„Man wächst mit der Straße auf“, stellt Karl Lutterbach fest und blickt auf die B 265, die mitten durch den Ort führt. Viele der Menschen, die hier wohnen, sind auch hier geboren. Und wer den Ort verlassen musste, um sein Geld auswärts zu verdienen, kommt oft genug als Rentner wieder zurück.

Düttling
Mitten durch den Ort, vorbei an der Kapelle der heiligen Apollonia, führt die Bundesstraße zwischen Gemünd und Zülpich.
Foto: Stephan Everling

Und manchmal fühlen diese sich wieder in ihre Kindheit zurückversetzt, wie in diesem Jahr, als die alten Herren in der Osterzeit, während die Glocken schwiegen, wieder klappernd von Haus zu Haus gehen mussten. „Es fehlt einfach der Nachwuchs“, bemängelt Lutterbach.

Dass ihr Ort uralten Ursprungs ist, macht die Einwohner stolz. Denn einst zu Zeiten der Römer bog die Hauptverkehrsstraße nicht in den Kermeter ab, sondern führte geradewegs über Wielspütz bis nach Trier. Noch heute heißt sie auch offiziell „Trierer Straße“, auch wenn die Durchfahrt schon nach wenigen hundert Metern endet. Immerhin fordert in Düttling nicht wie in früheren Jahrhunderten eine Zollstelle von den Reisenden einen Obolus. Auf jeden Fall ist seit dem Jahr 1186 die Besiedelung von „Dudlingen“ auch urkundlich belegt.

Düttling
Wenige Meter hinter dem Waldrand ist das Wildniscamp des Nationalparks Eifel für seine jungen Besucher geöffnet.
Foto: Stephan Everling

In Düttling hält man zusammen. In kollektiver Anstrengung ist das Dorfgemeinschaftshaus errichtet worden. Aber die Dorfgemeinschaft beschränkt sich nicht nur auf die Alteingesessenen. Frischen Wind bringt auch die Wildniswerkstatt in den Ort, die sich auf einer Fläche von 150 Hektar hinter dem Forsthaus angesiedelt hat. Gerade in den Sommerferien ist hier jede Menge los.

Und auch das Meilerfest, das der Vertreter Düttlings im Heimbacher Rathaus Gerd Linden als nebenberuflicher Köhler ins Leben gerufen hat, hat viele Besucher in das Dorf am Rand des Kermeters gezogen.

Übrigens ist allein die Aussicht von Düttling über Mechernich bis in Rheintal eine Fahrt in das kleine Örtchen wert. Und wer die Düttlinger sieht, wenn sie verschmitzt-freundlich über das Land gucken, der ist sich dann auf einmal nicht mehr so sicher, dass sie tatsächlich „de Schwengel verzubbelt“ haben und nicht mehr verantwortlich für das Wetter sind.

 

 

Juli 2011

Düttling holt Silber - Unser Dorf hat Zukunft 2011

Düttling und auch Hergarten konnten sich bei dem Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" über die Auszeichnung Silber freuen. 1997 konnte man sich auf Kreisebene beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mit Bronze positionieren. Die Auszeichnung ist ein Verdienst, der in den letzten Jahren in die Verbesserung der Dorfstrukturen gesteckt wurde und auch durch den neuen Nationalpark Eifel "vor der Türe" gefördert wurde. So gab es denn auch einen Sonderpreis für Düttling für die dorftypische Grüngestaltung und Kooperation mit dem Nationalpark. Weitere Informationen sind unter Aktuelles - Kreis Düren.de

 



Juni 2011

Dorfverein Düttling - Düttlinger Dorfhalle erhält neue Theke

Die Düttlinger Dorfhalle erhält eine neue moderne Theke. Im Rahmen der Modernisierung der Dorfhalle in Düttling in den letzten Jahren (Küche, Sanitäranlagen etc.) wurde in der Dorfhalle in Eigenleistung der Vereinsmitglieder eine neue Theke aufgebaut. Somit wird die Halle für kommende Festivitäten noch funktionaler und attraktiver. (Bilder folgen)

 



März 2010

Breitbandausbau in Düttling

Im Rahmen der Massnahmen zur wirtschaftlichen Stärkung durch das Konjunkturpaket II erhalten die Ortsteile Hergarten, Düttling und Vlatten einen Breitbandanschluss mit Geschwindigkeiten von 6-16 MBit/s und lösen damit den Durchsatz von zur Zeit etwa 500 kBit/s (in Düttling) ab. Weitere Infos unter: Infos der Stadt Heimbach zum Spatenstich
, Übersichtskarte Kreis Düren ans DSL Netz
und Allgemeine Infos zur DSL Technik

 



März 2010

2. Holzkohlemeiler auf dem Düttling

Im Mai diesen Jahres ist es wieder soweit. Der zweite Holzkohlenmeiler auf dem Düttling wird, begleitet durch ein buntes Rahmenprogramm, entzündet. Infos und Termine auf der offiziellen Seite

 



Mai 2008

 
Ein saftig frischer „Zeitungsbraten“
Neues aus der "Kölnischen Rundschau vom 09.05.2008" von Manfred Hilgers

DÜTTLING. Gestern gab es beim Meilerfest in Düttling den ersten Köhlerbraten. Er wurde extra zubereitet für die Nationalparkranger, die sich dort gegen Mittag zur Schulung einfanden. Beim Verzehr des Köhlerbratens lief den Rangern vom Nationalpark Eifel im Düttlinger Forst das Wasser im Mund zusammen. Ein so leckeres Stück Fleisch, im eigenen Saft gegart, haben die Ranger selten auf der Gabel. Das Fleisch war zart rosa, butterweich und sehr saftig. Zwei Stunden hat das Fleisch in der Glut eines Feuers neben dem Köhlermeiler gebraten. Es war eingewickelt in Alufolie. Und als Geheimtipp, so verriet Köhler Gerd Linden den Rangern, hatte er das Fleisch zusätzlich in die Kölnische Rundschau eingewickelt. „Die Zeitung ist so saftig und frisch, da muss ein Stück Fleisch gelingen“, sinnierte Linden humorvoll. „Das Geheimnis liegt aber darin, dass das Zeitungspapier den Braten in dem mehreren hundert Grad heißen Feuer wie eine Isolierschicht umschließt“, verriet er. Dabei verbrennt nicht einmal die Zeitung und könnte nach dem Garen noch gelesen werden. Der Braten wird mit der Zeitung umwickelt tief in die Glut gelegt, wo er zwischen 90 Minuten und zwei Stunden vor sich hinbrutzelt. Linden verriet auch, dass die Köhler früher so gutes Fleisch selten bekamen, da die Region arm war und selten Fleisch auf den Tisch der Familie kam. Auf jeden Fall ist der Braten im Köhlerfeuer eine besondere Delikatesse, die es ab Sonntag in Düttling zu kaufen gibt. Die Ranger erhielten von „Köhlermeister“ Gerd Linden eine Einführung in die Arbeitsabläufe. Vom Aufbau des Meilers bis zum späteren Anzünden am Pfingstsonntag gab es theoretische Unterweisung. Dabei erhielten die Ranger einen guten Einblick der Holzkohlenherstellung im Mittelalter. Die Eisenerzvorkommen in der Eifel und die Köhlerei waren die Grundlage für die Ansiedlung der Eisenhütten in den abgelegenen Täler der Eifel. Damals lieferte der Wald für die Verhüttung die notwendige Kohle, bis schließlich das Gros der Wälder verschwunden war. In der Zeit wohnten die Köhler bei den Meilern, die ständiger Beobachtung bedurften. Sie können auch unkontrolliert abbrennen - und dann war der Ertrag dahin.

Köhler haben alles gut vorbereitet
Neues aus der "Kölnischen Rundschau vom 08.05.2008" von Manfred Hilgers

DÜTTLING. „Wenn möglich, setzen wir das dicke Ende der Holzscheite nach unten“, mahnt Gerd Linden seine Mitstreiter zum sorgfältigen Ausrichten der Hölzer. Gestern um drei Uhr begann das Meilerteam um Linden im Düttlinger Wald damit, das Holz für den Kohlenmeiler aufzuschichten. Dafür werden sie bis Samstag brauchen. Bevor geschichtet werden konnte, wurden drei Holzstangen in den Boden gerammt. Sie bilden einen Kreis von ungefähr 40 Zentimetern im Durchmesser, der frei bleibt und später voll Glut fällt. Nach dem Anzünden am Sonntag, genau in der Mitte des Meilers, verkohlt das Holz von oben nach unten. Die heiße Glut fällt durch den Schacht und zündet so nach und nach den ganzen Meiler, der kontrolliert zu Holzkohle verbrennt. „Eine bessere gibt es in keinem Markt zu kaufen“, verspricht Gerd Linden. „Ich bin jetzt 83 Jahre alt und habe noch nie gesehen, wie ein Meiler aufgeschichtet wird“, sagte Gerd Lindens Mutter Maria, die den Männern zusah. „Wenn du jetzt keinen Platz machst, werden wir dich mit einbauen“, meinte ihr Sohn scherzhaft. Gleich drei Feste (s. Kasten) können Interessierte am Sonntag, 18. Mai, in Heimbach am Rande des Nationalparks Eifel feiern: Meilerfest, Tag der offenen Tür in der Wildniswerkstatt und Angebote im Nationalpark-Gästehaus in Hergarten. Von 10 bis 17 Uhr veranstalten die Köhlerinitiative, die Wildniswerkstatt Düttling und das Nationalpark-Gästehaus Hergarten ihre vielfältigen Angebote. Am Meilerplatz in Düttling geben Köhler, Schmiede, Motorsägenkünstler, Falkner und Holzrücker mit ihren Pferden Einblicke in ihre Arbeit. Als Stärkung gibt es Köhlerbraten, der traditionell in Zeitungspapier eingeschlagen im Erdloch gegart wird. Schon heute gibt es erste Köhlerbraten für die Nationalpark-Ranger.
http://www.rundschau-online.de/jkr/artikel.jsp?id=1209913595273


Neues aus dem "Wochenspiegel vom 07.05.2008"

Die traditionelle und schwierige Handwerkskunst der Köhlerei soll ab Pfingstsonntag, 11. Mai, in Düttling, direkt am Randes des Nationalparks Eifel, »wiederbelebt« werden. Heimbach-Düttling (bb). Der von der Köhlerinitiative Düttling in mühevoller Arbeit aufgeschichtete Meiler wird am Pfingstsonntag, 11. Mai, gegen 10 Uhr von Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar angezündet. Das Feuer wird von einem Adler der Greifvogelstation Hellenthal zugeflogen. Rund um den Meiler werden u.a. ein Streichelzoo für Kinder, Schmiedevorführungen sowie Führungen am Meiler angeboten. Im jetzigen Gebiet des Nationalparks gab es in der Historie weit über 1000 Meilerplätze. Für die Eisenindustrie im Schleidener Tal wurde Holz zu Holzkohle verarbeitet, welche dann als Energielieferant für das schmelzen von Eisenerz verwendet wurde. Beim Düttlinger Meiler wird nur reines Buchenholz verwendet. »Nach der Verkohlungsphase wird hier eine hervorragende Grillkohle entstehen«, so Frank Kelleners von der Köhlerinitiative. Vom 8. bis zum 10. Mai werden ca. 100 rm Buchenholz nach alter, historischer Art zu einem Meiler aufgebaut. Der erste Arbeitsschritt ist die Errichtung der sogenannten Fülle: Ein Schacht von ca. 40 cm Durchmesser. In diesem Schacht wird nach fertigem Aufbau der Meiler gezündet. Um diese Fülle wird das erste Gesetz aufgebaut: Ca. ein Meter lange Buchenholzscheite werden senkrecht um diesen Schacht aufgestellt, darauf folgt das zweite Gesetz. Wenn das gesamte Holz im Meiler eingebaut worden ist, wird die Kuppe mosaikartig mit kurzen holzscheiten zugebaut. Die Abdeckung erfolgt mittels Grassoden und Meilerasche. Beim Anzünden wird RP Lindlar auf der Kuppe des Meilers ein kleines Feuer anzünden - die Glut wird dann in die Fülle des Meilers geschaufelt. Dieser wird dann im Wechsel mit Glut und »Füchsen« bis zur Kuppe gefüllt. Als »Füchse« bezeichnet der Köhler die vom letzten Meiler übrig gebliebenen, nicht ganz verkohlten Holzstücke, die zur Hälfte aus Holz und Holzkohle bestehen, und eine Farbe wie ein Fuchsfell aufweisen. Drei Meilerfeste sind geplant: Neben Pfingstsonntag am 18. Mai (Hälfte des Abbrandes) und am 22. Mai (Öffnen des Meilers).
 



April 2008

Das Olympische Feuer der Eifel

Neues aus der "Kölnischen Rundschau vom 08.04.2008" von Manfred Hilgers

Ein Fünkchen des Olympischen Feuers wollten die Düttlinger ergattern, um damit im Mai ihren Kohlenmeiler zu entzünden. Doch an die an antiker Stätte entfachte Flamme zu gelangen, ist für sie unmöglich. Aber aufgeben galt für die Männer um Gerd Linden nicht. DÜTTLING / DENRATH. So leicht wollen sich die Männer um Ortsvorsteher Gerd Linden, die in den vergangenen Wochen die Vorbereitungen für den Düttlinger Kohlenmeiler getroffen haben, nicht geschlagen geben. Das Olympische Feuer sollte es schließlich sein, mit dem Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar am 11. Mai den ersten historischen Holzkohlenmeiler in Düttling entzünden sollte. „Es wäre die Erfüllung aller meiner Träume geworden, mit dem Olympischen Feuer den Kohlenmeiler anzuzünden“, so Organisationschef Gerd Linden. Ungeachtet der Diskussion um die Olympischen Spiele in Peking im Allgemeinen und den Weg der im antiken Olympia entzündeten Flamme im Speziellen starteten die Düttlinger den Versuch, dieses Feuer in die Eifel zu holen. Der erste Weg führte zum CDU-Landtagsabgeordneten Rolf Seel aus Kreuzau. Dieser machte sich beim Deutschen Olympischen Sportbund in Frankfurt für die Idee stark. Doch dort handelte sich Seel eine Absage ein - was die Düttlinger aber nicht zur Aufgabe veranlasste. Linden wandte sich an die Kulturreferentin der Stadt Paris, parallel versuchte der ehemalige Polizist Dirk Küsters aus Heimbach, seine Verbindungen zur „International Police Association“ zu nutzen: Er bat den Präsidenten der Pariser Delegation, Pierre Pelletierich, um Unterstützung. Gespannt wateten die Eifeler auf Antworten aus Paris - doch auch dort konnte man nichts für sie tun. Am vergangenen Mittwoch erhielten die Düttlinger die offizielle Absage aus Paris. Bis zur letzten Minute hatten Pariser Polizisten versucht, eine Ausnahme zu erreichen. Da half auch die Bemerkung von Dirk Küsters nichts, dass der Meiler im ehemaligen napoleonischen Wald bei Heimbach abgebrannt werde. „Die angespannte Situation in China lässt in diesem Jahr keine Ausnahme zu“, heißt es in einem Schreiben, das die Eifeler aus Paris erhielten. Wie in den vergangenen Tagen im Fernsehen zu verfolgen war, gilt überall an den Wegen, über die die Olympische Flamme getragen wird, die höchste Sicherheitsstufe. Diese Enttäuschung verkrafteten die Düttlinger allerdings recht schnell. „Wir brauchen nicht nach Paris. Wir haben das Olympische Feuer in Denrath“, zeigten sich die Meilerbauer erfinderisch. Kurz entschlossen reifte der Plan, ein eigenes „Olympisches Feuer“ in der Gaststätte „Olympisches Feuer“ des Griechen Paschalis Tselekidis zu entzünden. Das Feuer wurde im „Olympisches Feuer“ am Sonntag angezündet - an dem Tag, an dem das Meilerteam nach Paris hatte reisen wollen, um die Flamme in Empfang zu nehmen. Dazu goss der Grieche Metaxa in eine erhitze Bratpfanne und ließ den Schnaps mittels Gasflamme „explodieren“. Anschließend fuhren Gerd Linden, seine Söhne Daniel und Markus sowie Frank Kelleners mit einem Lanz Bulldog-Trecker von der Gaststätte „Olympisches Feuer“ nach Düttling. Die Flamme transportierten sie in einer geschlossenen Lampe. Bis zum Meilerfest, das am 11. Mai beginnt, erhält die Flamme frisches Öl. „Alle sechs Stunden muss Öl in die Lampe nachgefüllt werden“, sagt Linden. Dazu ist ein Plan ausgearbeitet worden, damit jeder weiß, wann er Öl nachgießen muss. Am 11. Mai wird in Düttling ein Adler des Hellenthaler Wildgeheges das Eifeler Olympische Feuer Regierungspräsident Lindlar bringen, der dann den Meiler entzündet. (Bild: Quelle Wochenspiegel SLE vom 09.04.2008)






März 2008

Köhler braucht Fingerspitzengefühl

Neues aus der "Kölnischen Rundschau vom 12.03.2008"

Von MANFRED HILGERS DÜTTLING. Am 11. Mai wird im Wald bei Düttling ein Kohlenmeiler entzündet, und zwar von Regierungspräsident Hans Peter Lindlar. Am 22. Mai soll er dann feierlich mit einem Köhlerbratenfest geöffnet werden. Dieser Meilerbrand soll ein größeres Ereignis für die Stadt Heimbach werden. Mit dem Meilerfest will die Dorfbevölkerung von Düttling an das einstige Eisenindustriezeitalter im Schleidener Tal und an die Köhlerei im Kermeter erinnern. Am letzten Tag des Meilerbrands wird die Holzkohle an die Besucher abgegeben.
Die Holzscheitel liegen parat. Sie werden erst kurz vor dem Anzünden im Meiler nach alter Technik aufgeschichtet. (Foto: Hilgers)
„Bey verlust leibs und guts“ war es im 16. und 17. Jahrhundert verboten, Holzkohle auszuführen. Der Rohstoff war knapp und einziger Energielieferant für die Eisenindustrie. Mühsam wurden damals im ganzen Eifelland Erze aus der Erde geholt und genauso mühsam in den Hochöfen geschmolzen. Steinkohle stand nicht als Energielieferant zur Verfügung. Aus Mangel an Holzkohle standen in jener Zeit die Hütten- und Hämmerbetriebe im Schleidener Tal oft still. Die aufblühende Eisenindustrie verschlang alles an Holzkohle, was die Meiler hergaben. Aber der Rohstoff Holz (Buche) war begrenzt. Schnell waren die Wälder der Eifel fast verschwunden, denn der Hunger der Eisenindustrie nach Holzkohle war schier unersättlich. Die Geschichte der Eisenindustrie und der damit verbundenen Holzkohlenproduktion will die Dorfgemeinschaft Düttling mit ihrem Kohlenmeiler beleuchten. Der Kölner Regierungspräsident Hans-Peter Lindlar habe seine Teilnahme bereits zugesagt, freute sich Landwirtschaftsmeister Gerd Linden. Der Ortsvorsteher von Düttling ist im Rheinischen Freilichtmuseum für die Landwirtschaft zuständig und hat dort beim Abbrennen von Demonstrationsmeilern und der Herstellung von Holzkohle Erfahrungen gesammelt. Denn ohne Kenntnis der alten Technik und viel Fingerspitzengefühl des Köhlers schleichen sich gerne Fehler ein. Und dann geht ein kokelnder Meiler ganz schnell auch mal in Flammen auf, womit alle Arbeit vergebens gewesen wäre. Zurzeit sind die Düttlinger um Gerd Linden dabei, das Holz für den Meiler vorzubereiten. Im Dezember waren sie als Holzeinkäufer in der Südeifel unterwegs. „Das Holz ist knapp und vieles, was uns angeboten worden ist, war von schlechter Qualität“, so Gerd Linden. Inzwischen sind die Buchenstämme auf dem vorbereiteten Platz am Ortseingang von Düttling angeliefert worden. Mit der Motorsäge wird das Holz auf Länge gebracht, gespalten und zum Trocknen aufgeschichtet. „Wir brauchen für den Meiler etwa 80 bis 100 Festmeter“, hat Gerd Linden ausgerechnet. Dies wäre eine Menge, die ausreichend wäre, die Meilerkosten zu erwirtschaften.

 



Juni 2007

Aus heimischen Kräutern Salbe hergestellt

Mit Lehm im Gesicht erinnern die abenteuerlustigen Jugendlichen, die zurzeit im Düttlinger Wald ihr Lager aufgeschlagen haben, an amerikanische Indianer. Und auch sonst fallen durchaus Parallelen auf: Große Zelte, ein Lagerfeuer und vor allem ein starkes Gemeinschaftsgefühl findet man auf der großen Wiese, die Teil eines großflächigen Waldstückes ist. DÜTTLING. Ob Schnitzen, Musizieren oder Relaxen auf den in den Eichen befestigten Hängematten: Das Wildnis Camp hat einiges für neugierige Kinder- und Jugendgruppen zu bieten. Anders als die Wildniswerkstatt, die erst im April eröffnet wurde, gibt es die Wildnis Feriencamps schon seit fünf Jahren. Die Idee, ein solches Camp anzubieten, hatte Jutta Wagner, Försterin und Leiterin des Dezernats für Umweltbildung des Nationalparks. „Die Idee ist sofort dankbar angenommen worden und es ist toll, dass sich hier so viele Leute einbringen“, freut sich die Försterin. Dieses Jahr gibt es drei Ferienfreizeiten, bei denen jeweils 20 bis 25 Kinder und Jugendliche dabei sind. Betreuer der zweiten Jugendgruppe, die bis heute Nachmittag im Camp sein wird, sind neben Jutta Wagner die Förster Eckhard Jäck und Dieter Stollenwerk, Ranger Mimo Miano, Forstwirt Manfred Nickels, Köchin Klaudia Miano, die Waldführer Martina Strümpfel und Reinhard Schultz-Hock sowie die Praktikantin Daniela Pesch und Franziska Wirnshofer, die ein freiwilliges ökologisches Jahr ableistet. „Hier arbeiten Leute aus den verschiedensten Bereichen zusammen, man bekommt immer wieder neue Impulse für die Arbeit und auch sonst ist es ein wunderbares Teamtraining“, berichtet Jutta Wagner. Das Teamgefühl verstärkt sich allerdings nicht nur bei den Betreuern, auch die Kinder profitieren von diesem außergewöhnlichen Ferienprogramm. „Oft erzählen mir die Eltern später, dass das für ihre Kinder das absolute Ferien-Highlight war“, fügt Jutta Wagner hinzu. Spiele, die Kooperation und eine gute Absprache voraussetzen, fördern das Gemeinschaftsgefühl ebenso wie das gemeinsame Wandern und eine spannende Schatzsuche. „Die Kinder sollen Spaß haben, sollen die Tier- und Pflanzenwelt besser kennen lernen und lernen, verantwortungsbewusst mit Natur umzugehen“, sagt Jutta Wagner über die Ziele, die sie anstrebt. Dazu wurden gestern beispielsweise verschiedene Workshops angeboten. Im Wald fanden Kletterkurse statt, im Lager wurden Heilsalben mit Hilfe einheimischer Kräuter hergestellt, Kinder schnitzten Küchenutensilien und Feuersets und lebten ihre schauspielerische Kreativität im Rahmen eines Wildnis-Theaters aus. „Außerdem bieten wir Sinnesspiele an, bei denen Kinder die Natur ertasten sollen“, erzählt Jutta Wagner. Gibt es doch einmal Streitereien, wird der so genannte Lagerrat einberufen. „Wir zeigen den Kindern damit, wie man über Probleme reden und sie so lösen kann“, erklärt die Försterin. Das Wildnis Camp leistet seit drei Jahren aber auch integrative Arbeit und denkt dabei barrierefrei an alle. „Nicht nur für die Behinderten ist es ein einzigartiges Erlebnis, auch für die anderen ist es eine durchaus wichtige und gute Erfahrung“, berichtet die engagierte Försterin. Dass es durch und durch eine gute Erfahrung ist, bestätigten auch Robert Schmitt aus Düsseldorf und Marian Hacke aus Olpe: „Die Nächte sind zwar etwas kalt, aber die Stimmung ist richtig gut, das Essen ist lecker und die Betreuer sind sehr nett.“ (VON JULIA LEUTHER - Aus der Kölnischen Rundschau)

 



April 2007

Einweihung der Wildniswerkstatt Düttling

Eine Wildkatze für den Minister
HERGARTEN / DÜTTLING. Bereits im Januar 2006 war Landes-Umweltminister Eckhard Uhlenberg Gast in Heimbach. Anlass war die Einweihung des Nationalparktors im Bahnhof. Seinerzeit bestätigte er: „Ich komme gern nach Heimbach.“ Dazu gab es gestern eine besonders erfreuliche Gelegenheit. Bürgermeister Bert Züll konnte zwei neue Einrichtungen der Stadt Heimbach präsentieren: Die Wildniswerkstatt in Düttling und das Jugendgästehaus in Hergarten. Leider traf der Minister aufgrund eines Staus auf der Autobahn verspätet ein, kam aber noch rechtzeitig zur Eröffnung des Jugendgästehauses. Idyllisch am rund 100 Hektar großen „Wildnisgebiet“ gelegen, ist die neu eingerichtete Wildniswerkstatt, auf deren Gelände sich viele geladene Gäste versammelten. Heute Abend wird der WDR in seiner Sendung „Lokalzeit“ berichten.

Projekt von Kindern und Jugendlichen
In seiner Ansprache dankte der Leiter des Nationalparkforstamtes Eifel, Henning Walter, für die Unterstützung zur Entwicklung der barrierefreien Einrichtungen, beispielsweise durch die Blindenschule Düren und der Anna-Freud-Schule Köln, dem Gehörlosenheim Euskirchen und dem Deutsch-Belgischen Naturpark Hohes Venn-Eifel. Und auch vielen Kindern und Jugendlichen galt sein Dank, die in einem Pilotprojekt alles aufzeigten, was für sie wichtig ist. Unter der künftigen Leitung von Dipl.-Ing. für Forstwirtschaft Jutta Wagner wird die jetzt eingeweihte Wildniswerkstatt in Düttling unter dem Motto „Natur Natur sein lassen“ Anlaufpunkt für Schulklassen, Kinder- und Jugendgruppen. Ranger zeigen hier den Menschen mit und ohne Behinderungen die „Wildnis“ des Nationalparks. Ein Seminarraum und barrierefreie Sanitäranlagen befinden sich ebenfalls auf dem Gelände. Wie bequem das Jugendgästehaus in Hergarten zu erreichen ist, erfuhren die Gäste bei einem rund zwei Kilometer langen Fußmarsch durch Wald und Wiese dorthin. Hier eröffnete Bürgermeister Bert Züll die ebenfalls barrierefreie integrative Einrichtung mit 59 Betten. Er stellte das Gästehaus als ein „Highlight“ nicht nur für Heimbach, sondern als eine Bereicherung des touristischen Angebots in der gesamten Nationalparkregion vor. Bei einem Rundgang durch das Haus verschafften sich die Besucher einen Eindruck von der geschmackvollen und funktionalen Einrichtung, die es behinderten und nicht behinderten Menschen ermöglicht, gemeinsam dort zu wohnen. Schulklassen, Jugendgruppen, aber auch Familien finden dort künftig Übernachtungsmöglichkeiten zu moderaten Preisen.

Attraktive Angebote
„Gerade die Kombination aus Gästehaus und Umweltbildungseinrichtung in fußläufiger Entfernung ermöglicht attraktive Angebote für Schüler. Die Nordeifel ist damit ein herausragendes Ziel für mehrtägige, barrierefreie Klassenfahrten geworden“, so Minister Uhlenberg. Erstaunlich, was Architekt Peter Holdenried und sein Team sowie die Bau- und Handwerksfirmen in so kurzer Zeit geschafft haben. Das war der Eindruck, den wohl alle bei der Besichtigung des neuen Jugendgästehauses (vorher die alte Schule) in Hergarten gewannen. Daher dankte der Bürgermeister ihnen ganz besonders, schloss aber auch die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs und der Verwaltung mit ein, die sich auch außerhalb ihrer Arbeitszeit in das Projekt und die Gestaltung des Umgebungsbereiches einbrachten. „Wir haben im Jahr 2005 die Zeichen der Zeit erkannt und die Chance auf eine Förderung genutzt“, erklärte der Bürgermeister. Die Stadt erhielt eine 70-prozentige Förderung von 1,6 Millionen Euro Investitionskosten für die Errichtung des Gästehauses. Das NRW-Wirtschaftsministerium und die EU förderten den Umbau mit 1,1 Millionen Euro. In die Wildniswerkstatt Düttling investierte das Umweltministerium über den Landesbetrieb Wald und Holz 440 000 Euro. Weitere 50 000 Euro stellte die Firma Adler Edelcreme über Europarc Deutschland, dem Dachverband der deutschen Großschutzgebiete, zur Verfügung. Bürgermeister Züll wies auf die Vernetzung von Jugendgästehaus und Wildniswerkstatt mit dem Wasser-Info-Zentrum und dem Nationalparktor hin, wobei alle Einrichtungen auf die behinderten-, kind- und jugendorientierte Vermittlung der Themen Natur- und Umwelt ausgerichtet seien. Zum Abschluss überreichte Züll dem Minister eine Zeichnung des bekannten Tiermalers Conrad Franz: die Heimbacher Wildkatze.
 



Juni 2006

Die Bauarbeiten in der Wildniswerkstatt Düttling gehen voran

Die Bau- und Umbauarbeiten an der Wildniswerkstatt Düttlling (WWD) gehen voran. Auf dem großen Gelände mit dem ehemaligem Forsthaus, Werkstattgebäude und Wildkammer, Garagen sowie Werk- und Lagerräumen, sollen nach Bauende Aktivitäten in der Umweltbildung für Kinder und Jugendliche stattfinden. Erste Teilerfolge sind bereits sichtbar: Fertig sind ein Werksgebäude mit einem Holzwerkraum, Lagermöglichkeiten für Messe- und Informationsmaterial sowie Toiletten für Jungen und Mädchen, die barrierefrei nutzbar sind. Ein besonderer Baustein stellt die Errichtung des so genannten Rangerhauses dar. Das Haus soll als Schulungs- und Aufenthaltsraum für die umweltpädagogischen Angebote sowie als Büro- und Sozialraum der Ranger der Wildniswerkstatt dienen. Das Rangerhaus wurde über Europarc von der Firma Adler-Käse mit 50.000 Euro gefördert. Für den gesamten Gebäudekomplex der WWD wurde eine zentrale Holzpellettheizung eingebaut. Die Heizung wird durch Solarröhrenkollektoren unterstützt, die im größten Teil des Jahres die komplette Warmwasserbereitstellung sichern. Ebenso wurde die gesamte Anlage mit einem 350 Meter langen Kanal an das öffentliche Netz angeschlossen.

 



Februar 2006

Das Dorf - Düttling
(Webartikel zur Sendung vom 09.02.2006, in der Lokalzeit) Webartikel WDR

Düttling ist das südlichste Dorf des Kreises Düren, liegt bei Heimbach und direkt am Nationalpark Eifel. Um das Jahr 1000 soll der erste Bewohner ein gewisser "Dudo" gewesen sein, von dem sich auch der Ortsname ableiten lässt. Im Laufe der Jahrhunderte wurde aus "Dudlingen" dann "Dudellinge" und "Dotteling". Das heutige Düttling ist zwar nach wie vor sehr klein.
Alles andere als Kleingeister sind jedoch die Einwohner. Ein großes Engagement zieht sich durch die winzige Kapellengemeinde, die umgeben von Streuobstwiesen am Fuße des Kermeter liegt. Die Dörfler selbst nennen ihre Heimat liebevoll "Döddeling" auf Eifler Platt. Und bei gerade mal 80 Bewohner ist natürlich klar, dass hier jeder jeden kennt.


In Düttling sind andere in der Überzahl: die Vierbeiner. Allein im Stall der Familie Stoffels stehen 130 Rinder. Vor zwanzig Jahren wurde der Betrieb von Milch- auf Mastvieh umgestellt. Seitdem gibt es reichlich Wurst und Fleisch aus eigener Schlachtung vorne im Hofladen. Dass die Familie Stoffels in den letzten Jahren ihr Angebot Stück für Stück vergrößert hat, liegt hauptsächlich an den Städtern, die regelmäßig vorbeikommen.
Rinder im Stall der Familie Stoffels



St. Apollonia Kapelle
Ein paar Betriebe hier profitieren von der Lage direkt am Nationalpark Eifel. Es gibt sogar eine Pension und eine Ferienwohnung. Einmal im Monat zieht es die Düttlinger zum Gottesdienst in die kleine St. Apollonia Kapelle. Noch weihnachtet es hier sehr. Jetzt wird Platz gemacht für das Schutzpatronfest. Um die Krippe kümmert sich seit Jahren liebevoll Josef Bierth. Er verbringt viel Zeit in der kleinen Kapelle, immer im Angesicht der heiligen Apollonia, der Schutzpatronin gegen Zahnschmerzen.


"Ich kenne viele, wenn die Zahnschmerzen haben, gehen die hier in die Kapelle und beten kurz. Die sagen, das hilft. Ich selbst habe nie Zahnschmerzen, wahrscheinlich, weil ich so oft in der Kirche bin, das scheint zu helfen." (Josef Bierth)
Josef Bierth



Esel aus Düttling
Am Düttlinger Ortsrand wohnt der Mann für alle Fä(e)lle. Das kann man so oder so verstehen. Zum einen, weil Ortsvorsteher Gerd Linden die treibende Kraft ist für viele Projekte im Ort. Zum anderen, weil sein Herz für eigenwillige Grautiere schlägt - mit Namen Jenny, Jeff, Jule, Charlie und Lukas. Im Sommer sind sie die Touristenattraktion in Heimbach, wo es längst keine Esel mehr gibt. In der kalten Jahreszeit verlustieren sie sich hier in Düttling bei ihrem Besitzer.


"Klar sind Esel stur. Man muss nur wissen, warum sie stur sind. Esel sind im Gegensatz zu Pferden keine Fluchttiere. Wenn ein Esel etwas Neues sieht, dann bleibt er wie angewurzelt stehen und guckt erstmal, was das für eine Gefahr ist. Aus diesem Grund sagt man immer, Esel sind stur. Die Düttlinger sind alles andere als stur. Sie sind weltoffen und freundlich." (Gerd Linden, Ortsvorsteher)
Gerd Linden



Heimbacher Bürgerbus
Und engagiert, könnte man noch ergänzen. Das gilt auch für das Projekt „Heimbacher Bürgerbus“, der überall dorthin fährt, wo die Linienbusse selten verkehren. Mehrmals täglich bringt er Fahrgäste nach Schwammenauel, Hasenfeld, Vlatten, Heimbach und zurück. 50 Fahrer und Fahrerinnen teilen sich den Dienst - ehrenamtlich. Hausfrauen, Rentner, aber auch Berufstätige. 10 Düttlinger machen mit. Alle 14 Tage sitzt zum Beispiel Karin Lange am Steuer. Die zugezogene Düttlingerin ist seit vier Jahren ehrenamtliche Fahrerin des "Heimbacher Bürgerbusses".


Neue Wege geht auch das Forsthaus Düttling. Jutta Wagner ist für den Nationalpark Eifel aktiv als Forstinspektorin. Mit ihrem Team wird sie im Frühjahr unter freiem Himmel eine Wildniswerkstatt eröffnen. Als Ganztagsangebot für Schulklassen. Kinder und Jugendliche können sich für verschiedene Projekte entscheiden, Natur mit allen Sinnen erleben, einen Teich erforschen, einen ganzen Tag lang wie ein Waldvolk leben.
Jutta Wagner



Willi und Violetta Kühn
Vom Wald- zum Dorfvolk zurück. Seit mittlerweile 16 Jahren leisten die Düttlinger aktive Rumänienhilfe. Über den Malteser Hilfsdienst bringen sie einmal im Jahr Hilfsgüter in den kleinen Ort Husi nah der moldawischen Grenze. Dort unterstützt die Dorfgemeinschaft zum Beispiel eine Berufschule für Behinderte und das städtische Krankenhaus: erst kürzlich mit dem Transport einer kompletten Säuglingsstation. Einmal haben sich auch etwas mitgebracht aus Rumänien. Willi Kühn lernte vor zehn Jahren dort seine Violetta kennen und lieben. Verständigt haben sich die beiden damals mit Händen und Füßen und mit einem Wörterbuch. Und seit Violetta hier in Düttling lebt, ist der winzige Eifelort um ein paar nette rumänische Rituale reicher. Sie sind eben ein offenes und fröhliches Völkchen, diese Düttlinger.
 



Februar 2006

Lokalzeit Aachen WDR

"Das Dorf Düttling" als Thema wurde in der Lokalzeit Aachen am 09. Februar 2006 ausgestrahlt. In einem gut gelungen Beitrag stellten die Düttlinger die Hofvermarktung Stoffels, den Bürgerbus, die Rumänienhilfe und die neue Wildniswerkstatt des Nationalparks Eifel vor.

 



November 2005

B 265, Bau eines Radweges zwischen Düttling und Hergarten

Interessantes aus dem Netz:
Link zu Strassen in Nrw

 



Oktober 2005

Altes Haus des ehemaligen Glehner und Düttlinger Pfarrers Albertus abgebrannt

In Düttling hat es am Tag der Deutschen Einheit in der Römerstraße (Frau Lieser) gebrannt. Die Feuerwehren der Stadt Heimbach, Bleibuir/Mechernich und Gemünd rückten am späten Nachmittag mit mehreren Löschzügen aus und konnten das Feuer unter Kontrolle bringen. Das alte Haus aus den frühen 1940er Jahren ist so stark beschädigt, dass es nur noch abgerissen werden kann. Nachdem Bauamt und Krippo das Haus am 04.10. abgesperrt hatte, musste am morgen des 05.10. die Feuerwehr erneut alamiert werden. Im unteren Schlafzimmer hatte sich ein nach Angaben der Feuerwehr ein Stapel Bücher und Zeitungen erneut entzündet. Die Bewohner des zerstörten Anwesens sind zurzeit in der benachbarten Pension Thelen untergebracht und werden von der gesamten Dorfgemeinschaft mit dem nötigsten versorgt.






Oktober 2005

Wohnhaus völlig ausgebrannt

Auszug aus dem Bericht des Kölner Stadt Anzeigers:
VON F.A. HEINEN
Völlig ausgebrannt ist am Montagnachmittag dieses Einfamilienhaus in Düttlingen. Der Schaden beträgt rund 100 000 Euro. Eine Bewohnerin wurde verletzt, ein Hund wird vermisst. Heimbach-Düttling - Völlig ausgebrannt ist am Montagnachmittag das Wohnhaus einer 80 Jahre alten Frau aus Düttling. Ein Großaufgebot der Feuerwehr, die mit 84 Helfern anrückte, hatte nicht den Hauch einer Chance, das Gebäude an der Römerstraße noch zu retten. Beim Eintreffen der ersten Wehrmänner stürzten bereits die Decken zum Obergeschoss ein. Die Wasserversorgung in Düttling brach während des Brandes vollkommen zusammen. Die Hausbewohnerin und zwei weitere Helfer kamen mit einem Schock beziehungsweise mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Kreiskrankenhaus nach Mechernich. Als der Brand ausbrach, befand sich niemand im Haus. Entdeckt wurde das Feuer nach Polizeiangaben von einem 57-jährigen Mann und seiner 47-jährigen Frau, die ebenfalls in Düttling wohnen und die im Begriff waren, in das Haus der 80-Jährigen umzuziehen. Sie waren zuvor noch einmal zu ihrer alten Wohnung gefahren, um weiteres Umzugsgut zu holen. Als die Eheleute in der Römerstraße eintrafen, drang bereits dichter Rauch aus einem Schlafzimmer im Erdgeschoss. Zunächst hieß es bei den ersten Alarmanrufen bei der Feuerwehr des Kreises Düren, dass sich noch Personen in dem Gebäude befänden. Das war jedoch nicht der Fall. Die 80-jährige Bewohnerin traf wenig später an der Brandstelle ein. Sie versuchte noch vergeblich, in das Haus einzudringen. Dabei erlitt sie eine Rauchgasvergiftung und Verbrennungen. Allerdings waren zwei Hunde in dem Gebäude. Einer wurde später außerhalb gefunden, von dem zweiten Tier fehlte zunächst jede Spur. Drehleiter aus Mechernich Die Rettungsleitstelle Düren entsandte sofort den Löschzug Heimbach / Hergarten sowie technische Unterstützung aus dem Brandschutzzentrum Stockheim. Zudem wurde Unterstützung aus dem Kreis Euskirchen angefordert. Der Löschzug Mechernich und die Löschgruppe Bleibuir eilten daher mit dem Drehleiterwagen nach Düttling. Von Gemünd kam später zusätzlich noch ein Tanklöschfahrzeug. Das war auch dringend nötig, denn kaum hatten die Feuerwehren die Strahlrohre geöffnet, da versiegte der Wassernachschub. Daher bauten die Feuerwehren mit Tanklöschfahrzeugen einen Pendelverkehr auf, um das dringend benötigte Nass zur Einsatzstelle zu befördern. Bereits als die Heimbacher Wehren eintrafen, war es nicht mehr möglich, das Feuer von innen zu bekämpfen, weil die Decken einkrachten. Von der Gondel der Drehleiter aus mussten die Dachpfannen nach innen gestoßen werden, damit wenigstens von oben Löschwasser gezielt eingesetzt werden konnte. Das Haus brannte dennoch komplett aus. Zurück blieb eine unbewohnbare Ruine. Die Helfer aus dem Kreis Euskirchen konnten gegen 19 Uhr wieder abrücken. Die Kripo Düren beschlagnahmte die Brandstelle, um später in Ruhe nach der Brandursache suchen zu können. Nach Angaben der Polizei Düren beläuft sich der Schaden auf rund 100 000 Euro.

 



Oktober 2005

Altes Pfarrhaus brannte aus

Kölner Rundschau
Von MANFRED HILGERS
DÜTTLING. Erkenntnisse, welche Ursache am Montag zu einem Brand in Düttling führte, bei dem ein Haus restlos ausbrannte und eine Frau leichte Rauchvergiftungen erlitt, liegen der Polizei in Düren noch nicht vor. Der Brand sei recht kurios, sagte ein Bürger aus Düttling, der am Montag gegen 16.10 Uhr mit seinem Hund einen Spaziergang unternahm. Auf der Straße traf er vor dem betreffenden Haus die 80-jährige Bewohnerin im Morgenmantel. Er sprach noch mit der Frau und ging dann weiter. Doch weit kam er nicht, denn als er sich einige Hundert Meter später umdrehte, sah er Rauch aus dem Haus aufsteigen. Kurz darauf brannte das Anwesen schon lichterloh. Die Feuerwehren aus Hergarten und Vlatten rückten aus, die Drehleiter kam aus Düren. Außerdem wurden zur Verstärkung die Feuerwehren Bleibuir, Mechernich und Gemünd alarmiert. Den Wehren gelang es aber nicht, das Haus, in dem früher der Pfarrer gewohnt hatte, zu retten. Die Seniorin war nach dem Ausbruch des Feuers nochmals ins Haus gegangen. Darin zog sie sich eine Rauchvergiftung und leichte Brandverletzungen zu. Sie musste nach Düren ins Krankenhaus gebracht werden. Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand ein Sachschaden von über 100 000 Euro. Das Haus sei unbewohnbar geworden und könne nur noch abgerissen werden. Nach Auskunft einiger Düttlinger ist durch das Feuer im ehemaligen Pfarrhaus nicht nur die Seniorin betroffen. Die 80-Jährige sollte in dem Haus künftig von einem jungen Ehepaar versorgt werden. Das Paar lebt erst seit acht Tagen im Haus der 80-Jährigen und war zum Zeitpunkt des Brandes nicht anwesend.

 



März 2005

Wildniswerkstatt des Nationalparks für Schulen im Forsthaus Düttling

Schulbuch, Tafel und Kreide? Lernen kann auch anders gestaltet sein. Das zeigte die erste Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer zum Nationalpark Eifel. Auf Einladung der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA), des Nationalparkforstamtes Eifel und des Fördervereins Nationalpark Eifel trafen sich über 50 Lehrkräfte der Nationalparkkreise" Aachen, Aachen Land, Düren und Euskirchen in Schleiden-Gemünd. Das Nationalparkforstamt Eifel nimmt den Umweltbildungsauftrag des Nationalparks sehr ernst", freute sich Henning Walter, Leiter des Nationalparkforstamts Eifel, über das große Interesse der Schulen: Es bestärkt uns darin, weiter intensiv in diesem Bereich zu arbeiten."Den Nationalpark mit seiner Philosophie Natur Natur sein lassen" in den schulischen Unterricht einzubringen, stand im Vordergrund der Veranstaltung. Damit die Bildungsarbeit vom Nationalpark Eifel profitieren kann, gleichzeitig aber auch die Schulen den Nationalpark unterstützen, sollen mittelfristig Unterrichtsmaterialien und eine umweltpädagogische Internetplattform entwickelt werden. Während einer Führung von Jutta Wagner vom Nationalparkforstamt Eifel und Sabine Wichmann vom Förderverein Nationalpark Eifel wurden den Teilnehmenden der Nationalpark und die Umweltbildung mit Kindern direkt vor Ort vorgestellt. Kerstin Schäfer vom Nationalpark Müritz brachte mit den langjährigen Erfahrungen der dortigen Bildungsarbeit interessante Aspekte in die Fortbildung ein.Schon jetzt bestehen für Schulklassen aller Altersstufen umfangreiche Umweltbildungsangebote im Nationalpark Eifel. So freute sich Jutta Wagner, neben dem Walderlebniszentrum in Gemünd, dem Jugendwaldheim in Urft und dem umfangreichen Angebot an Rangertouren, auch schon das Konzept für eine neue Wildniswerkstatt in Heimbach-Düttling vorstellen zu können. Sabine Wichmann konnte die Angebotspalette mit den Führungen der Gästeführerinnen und Gästeführer aus der umliegenden Region ergänzen. Das Thema Nationalpark soll in die Schulen getragen werden, damit Grundsteine für eine künftige positive Identifikation mit Natur und Region gelegt werden," so Annette Kemper von der NUA. Der Nationalpark Eifel sei eine weitere Chance, die Inhalte der landesweiten Kampagne der NUA Agenda 21 in der Schule" zu etablieren.Auch Heiko Schumacher vom Förderverein Nationalpark Eifel war begeistert von der Resonanz auf die Veranstaltung: Es wurde wieder einmal deutlich, wie wichtig es ist, sich untereinander zu vernetzen, um die Entwicklung der Region voran zu bringen."Das große Interesse an der Mitarbeit im geplanten Netzwerk Schule und Nationalpark Eifel" beeindruckte die Veranstalter und die erfahrene Mitarbeiterin aus dem Müritz-Nationalpark. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sich einig: Hier entsteht etwas Großes! (Quelle: Internet www.nationalpark-eifel.nrw.de Schule im Nationalpark)

 



Dezember 2004

Gerd Linden mit Malteser-Medaille ausgezeichnet

Seit vielen Jahren setzt sich der Stadtvertreter und Ortsvorsteher von Hergarten und Düttling, Herr Gerd Linden, aktiv für die Rumänienhilfe ein. Hierfür bekam er jetzt die Jubiläumsmedaille des Malteser Hilfsdienstes verliehen, eine sehr selten verliehene Auszeichnung. Gut 25-mal war Gerd Linden bereits mit seinen tatkräftigen Mitstreitern im rumänischen Husi, wo sie viele Projekte wie die Berufsschule für Behinderte oder das städtische Krankenhaus unterstützen. Erst kürzlich wurde die komplette Säuglingsstation mit Brutkasten, Wärmebett und Milchküche von Lendersdorf nach Husi transportiert. Gerd Linden betonte, er nehme die Auszeichnung stellvertretend für seine komplette Mannschaft entgegen, ohne die die Hilfe nicht möglich wäre. Herzlichen Glückwunsch!
(Heimbacher Mitteilungsblatt vom 23.12.2004)

 



Januar 2004

Eröffnung des Nationalparks

Die Nationalparkverordnung tritt zum 01.01.2004 in Kraft. Damit ist der 14. Nationalpark Deutschlands offiziell eröffnet.

 



November 2003

Das Land NRW tauscht eine weitere Fläche zur Vergrößerung des Nationalparks Eifel

GEMÜND 14.11.2003. Der geplante Nationalpark Eifel erweitert sich um eine weitere wertvolle Waldfläche. Das etwa 230 Hektar große Revier befindet sich an der Bundesstraße 265 in Richtung Zülpich vor Düttling und grenzt direkt an das künftige Großschutzgebiet. Die Lage der Fläche und die dazu gehörenden zwei Dienstgebäude stellen eine ideale räumliche und naturschutzfachliche Abrundung des zukünftigen Nationalparks dar. Die Verhandlungspartner waren sich schnell einig: Ab 01.01.2004 geht das Forstrevier ?Düttlinger Wald? an das Land NRW über. Der derzeitige Eigentümer, Dr. Cornel Reiner Müller, erhält als Abfindung das Staatswaldtrevier ?Stritterhof?, östlich der Bundesstraße 258 bei Marmagen, mit einer Größe von 75 Hektar. Für den Nationalpark bedeutet der Tausch ein ökologisch hochwertiger Zugang an Schutzgebietsfläche, wo beispielsweise die Wildkatze ihren Lebensraum finden kann. Eine Besonderheit ist hier außerdem das geologische Ausgangsgestein des Buntsandsteins und die damit verbundenen spezifischen Tier- und Pflanzenarten, die bisher im Nationalpark nur selten vorkommen. Bereits im Oktober hatte das Umweltministerium NRW durch einen Flächentausch mit der Arenberg-Schleiden GmbH das Nationalparkgebiet erweitern können. Es erreicht inzwischen eine Gesamtgröße von über 11.000 Hektar.






Oktober 2003

Düttling steht in Husi für warmherzige Hilfe

Neues aus der "Kölnischen Rundschau vom 25.10.2003"

Von MANFRED HILGERS HEIMBACH/DÜTTLING. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat Düttling den stärksten MHD-Ortsverband im ganzen Rheinland, würdigte der Diözesan-Auslandsbeauftragte Dr. Michael Faber am Donnerstag den Ortsverband für seine Rumänienhilfe. Seit 14 Jahren leisten die Düttlinger aktive Rumänienhilfe. Es hat angefangen, als in Rumänien die Revolution ausbrach und die Bürger der ehemaligen DDR über die ungarische Botschaft in die Freiheit stürmten, erzählte Dr. Faber. Die gleiche Botschaft, in der die DDR-Bürger Zuflucht fanden, diente damals dem MHD Bonn als Stützpunkt für seine Rumänienhilfe. Wir sind aber tiefer ins Land vorgedrungen und haben uns im Osten Rumäniens, weit hinter den Karpaten und nur wenige Kilometer von der moldavischen Grenze entfernt, für den kleinen Ort Husi entschieden, berichtet Dr. Faber. Dort suchte man sich eine Berufsschule für behinderte Mädchen als Hilfsprojekt aus. Seit fast zehn Jahren leistet der MHD Düttling um Landwirtschaftsmeister Gerd Linden Aufbauhilfe in der Schule, wo inzwischen auch Jungen unterrichtet werden. Das Hilfsprogramm wird von Düttling aus sehr intensiv betrieben. Zeitweise ist der ganze Ort mit eingebunden, wenn die Hilfsgüter zusammengefahren oder die Lastwagen beladen werden. Anfangs sind die Düttlinger mit eigenen Lkw gefahren, inzwischen lassen sie die Güter von einer Spedition transportieren. Wie engagiert die Düttlinger sind, zeigt das Beispiel von Willi Kühn. Er hat dort seine große Liebe gefunden. Die Arbeit der Malteser für das Behindertenheim und die Berufsschule wurde ausgedehnt und erstreckt sich jetzt auch auf Kindergärten und eine Dorfschule, wo ein Lehmboden gegen einen festen Bodenbelag ausgetauscht wurde. Das Gymnasium erhielt Hilfe bei der Einrichtung einer Computer-Klasse, besondere Anstrengung wurde geleistet bei der Unterstützung des Stadtkrankenhauses. Für das gab es Betten und medizinisches Gerät. Im Frühjahr wurde eine komplette Einrichtung für eine neue Entbindungs- und Säuglingsstation übergeben. Düttling, Gerd Linden und den MHD kennt in Husi jedes Kind, berichtete Professor Liese Lotte Neubauer-Varna, die in Husi Koordinatorin der Düttlinger Rumänienhilfe ist. Der kleine Eifelort steht in Husi für warmherzige Hilfe. 1998 hat der MHD-Ortsverband Düttling einen Förderpreis der Robert Koch-Stiftung erhalten. Unter 300 Bewerbern haben die Düttlinger einen zweiten Preis gewonnen, sagte Dr. Faber. (KR)

 



Oktober 2003

Nationalparkerweiterung "Gemünder Forst"

Pressemitteilung des Staatl. Forstamtes Schleiden und des Arenbergischen Forstamtes Eifel:
GEMÜND 06.10.2003. Das künftige Nationalparkgebiet gewinnt wertvolle Flächen im Süden des Großschutzgebietes sowie Wälder im Osten von Gemünd dazu ? sie können das Profil an den Nationalparkgrenzen sinnvoll ergänzen. Ein Flächentausch zwischen dem Land NRW und der Arenberg-Schleiden GmbH macht es möglich: Staatssekretär Dr. Thomas Griese sowie der Geschäftsführer der Arenbergischen Gesellschaften in Düsseldorf, Dr. Heinz Schumacher, besiegeln am Montag in Schleiden das Übereinkommen mit der Unterzeichnung eines ?Letter of Intend?. Nach langen Gesprächen sind sich die Verhandlungspartner, die Arenberg-Schleiden GmbH und das Land Nordrhein-Westfalen einig: Für die Privatwaldflächen, die im Süden wie im Osten unmittelbar an den Nationalpark grenzen, tauscht das Land ein großes kompaktes Staatswaldrevier an der belgischen Grenze bei Losheim. Wie in den beiden Arenbergischen Revieren wurden die Arbeiten in dem insgesamt 760 Hektar großen ?Staatswald Losheim? bereits am 1. Oktober eingestellt. Der zum hohen Anteil mit Fichten bestandene Forst gilt als ökonomisch wertvoll. Somit können sich beide Seiten der Verhandlungspartner zufrieden zeigen. Denn das Land erhält im Gegenzug zwei Reviere, die für den Nationalpark räumlich und naturschutzfachlich von hoher Bedeutung sind: - Im Süden liegt das von Besiedlung und Straßen unzerschnittene Revier Wahlerscheid mit 310 Hektar. Der reine Fichtenwald grenzt im Südosten an die Bundesstraße 258 und im Nordwesten an die als FFH-Gebiet ausgewiesenen Flächen des Truppenübungsplatzes, die zum Kerngebiet des Nationalparks gehören. Damit ist die Kerbe im südöstlichen Grenzbereich des Großschutzgebietes sinnvoll geschlossen, - die Ober- und Quellbereiche der beiden Fließgewässer Viehbach und Schwarzbach können nun komplett erfasst werden, - von großer Bedeutung ist das Gebiet zudem für das ?Erlebnis Hirsch?: Da die Besucher das in den angrenzenden Flächen vorkommende Rotwild tagsüber erleben sollen, werden große Flächen für das Management benötigt. Mit dem Tausch kann das Erlebnis von tagaktivem Rotwild nun garantiert werden. Bei der zweiten Tauschfläche handelt es sich um das 800 Hektar große Forstrevier Gemünd. Der Wald ist vor etwa 100 bis 140 Jahren aus Ödlandaufforstungen entstanden. Der Privatwald schließt bei Gemünd östlich unmittelbar an das Nationalparkgebiet an. Eine Besonderheit für den Nationalpark stellt hier das geologische Ausgangssubstrat des Buntsandsteines dar, der sonst im Nationalparkgebiet nur selten vorkommt. Insgesamt gewinnt der Nationalpark damit eine Fläche voller Entwicklungsmöglichkeiten um 1.100 Hektar dazu und erreicht damit eine Gesamtgröße von circa 11.000 Hektar.






Dezember 2002

KREIS EUSKIRCHEN - EIFELLAND
Es war doch kein Parkplatz für den Nationalpark Abholzung bei Düttling sorgte für einige Gerüchte - Die Aktion dient der Verkehrssicherung

Neues aus der "Kölnischen Rundschau vom 31.12.2002"
von ELVIRA HILGERS

DÜTTLING."Was ist denn auf der B 265 los, da werden von Düttling bis zur Abfahrt nach Heimbach auf einer Breite von etwa 30 Metern die Bäume abgeholzt", diskutierten am zweiten Weihnachtsfeiertag die Männer beim Frühschoppen in Düttling. Ortsvorsteher Gerd Linden konnte auch keine Antwort darauf geben. "Das werden alles Parkplätze für den kommenden Nationalpark", meinte einer der Männer. Zigtausend Leute sollen ja täglich den Park aufsuchen, diskutierten die Männer, dann würden sie von dort mit Bussen weitergefahren bis ins Zentrum des Naturschutzgebietes. Andere Männer waren der Meinung, dass entlang der Bundesstraße wohl eine weitere Spur entstehen würde, die quasi als Schnellstraße zum Nationalpark dienen würde. Ortsvorsteher Linden versprach seinen Bürgern, sich um die Sache zu kümmern und hing sich am Freitag ans Telefon. Nach vielen erfolglosen Versuchen erfuhr Linden, dass es sich bei der Abholzaktion um eine "Durchforstung" handelt, die der Verkehrssicherungspflicht dient. Ortsvorsteher Gerd Linden hält das für ein überzogenes Argument, denn dafür müsste man ja nicht den gesamten Streifen, der im übrigen nicht zum Forstamt gehört, abholzen. "Das ist ein gewachsener Waldstreifen", sagt Linden, der über die Jahre eine gewisse Standfestigkeit erhalten hat.






Dezember 2000

Die alte Linde - Naturdenkmal gefällt

Die alte Linde mußte im Dezember 2000 gefällt werden. In den 1980ern wurde das mehrere Jahrhunderte alte Naturdenkmal noch von Baumpflegespezialisten saniert, aber das hohe Alter führten, nachdem der Baum am 10.12.2000 bei einem Sturm erneut einen größeren Ast verloren hatte, aus Sicherheitsgründen zu diesem Entschluss. Auf einigen topographischen Karten war die ca. 350 Jahre alte Linde als Naturdenkmal an der markanten Straßenkreuzung von Römer- und Düttlingerstraße in Düttling ausgezeichnet.

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